Rente,Expats veröffentlicht am 16.12.2025

Debatte über die gesetzliche Rente in Luxemburg: Herausforderungen und Perspektiven als Video

Blog/Debatte über die gesetzliche Rente in Luxemburg: Herausforderungen und Perspektiven als Video

Wie steht es um die Zukunft der gesetzlichen Rente in Luxemburg? In diesem Video werden Ihnen die Herausforderungen, die eplanten Reformen und ihre möglichen Auswirkungen auf Ihre Rente verständlich erklärt.

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    Die Grenzen des gesetzlichen Rentensystems in Luxemburg

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    Claudia Halmes-Coumont, Direktorin von LALUX-VIE, erklärt Ihnen die Grenzen des Rentensystems in Luxemburg und warum es wichtig ist, seine Zukunft rechtzeitig zu sichern. 

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    #LALUXOfficeTalk Die Debatte über die gesetzliche Rente

    Alle Infos in einem Video

    Derzeit sind es die Beiträge der erwerbstätigen Bevölkerung während eines Jahres, die zur Zahlung der Renten an die Pensionsempfänger im selben Jahr verwendet werden.  Der Beitragssatz von 24 % wird von 3 Akteuren finanziert : 8 % werden vom Arbeitnehmer selbst eingezahlt, 8 % von seinem Arbeitgeber, und die letzten 8 % durch den luxemburgischen Staat.

    Im Durchschnitt ermöglichten diese Beiträge das Finanzieren einer gesetzlichen Rente in Höhe von 75 % des Durchschnittslohns der gesamten beruflichen Laufbahn eines Mitglieds. Es besteht also ein Ungleichgewicht zwischen der Summe der Beiträge und der Summe der gezahlten Renten : Im Durchschnitt erhält ein Rentner fast doppelt so viel wie der Betrag, der während seiner beruflichen Laufbahn für ihn eingezahlt wurde.

    Es ist das starke Wachstum der erwerbstätigen Bevölkerung der letzten Jahrzehnte, welches bis jetzt den Fortbestand dieses Systems ermöglicht hat. Die Anzahl der Erwerbstätigen, die Beiträge zahlen, wurde in der Tat immer größer im Vergleich zur Anzahl der Rentner. Dieses Wachstum der aktiven Bevölkerung ermöglichte sogar die Bildung einer Reserve.

    Aber unsere beitragszahlende Bevölkerung kann nicht unendlich wachsen. Ab dem Jahr 2027 wird der Betrag aller ausgezahlten Rentenhöher sein als die Summe der Beiträge. Die bis jetzt angesammelten Rücklagen werden also angebrochen. Und ab dem Jahr 2047 werden diese vollständig aufgebraucht sein.

    Allerdings hat sich unser Lebensstil seit der Einführung der gesetzlichen Renten verändert. Damals begann die erwerbstätige Bevölkerung, mit 15 Jahren zu arbeiten und ging mit 60 in den Ruhestand. So hatte man 40 bis 45 Beitragsjahre, die es ermöglichten, eine Rente für 5 bis 10 Jahre zu finanzieren.

    Heute ist das durchschnittliche Alter bei Berufseinstieg zwischen 20 und 25 Jahren. Bis zum 60. Lebensjahrkommt man also nur nochauf 35 Beitragsjahre. Dabei ist inzwischen die Lebenserwartung der Rentner gestiegen und es müssen 25 bis 30 Jahre Rente finanziert werden. Mit weniger Beitragsjahren müssen also mehr Rentenjahre finanziert werden.

    Die Politiker stehen daher vor großen Herausforderungen, um den langfristigen Fortbestand  des gesetzlichen Rentensystems zu sichern. Es ist also klar, dass Reformen unerlässlich sind. Um dem zuvorzukommen und Ihren Ruhestand zu sichern, können Sie die Dinge aber selbst in die Hand nehmen. Es gibt mehrere Lösungen, um Ihre Zukunft schon jetzt vorzubereiten und zu gegebener Zeit eine sinnvolle Ergänzung zu schaffen.

    Mit Individualversicherungen wie easyLIFE Pension ist dies möglich. Außerdem sind diese Versicherungen steuerlich absetzbar und ermöglichen Ihnen, jedes Jahr von Steuerersparnissen zu profitieren.

    Auch für Selbstständige und Unternehmen gibt es passende Lösungen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber, ob ein Zusatzrentensystem existiert oder ob dies eingerichtet werden kann.

    Jeder kann auf seinem Niveau und entsprechend seiner Mittel handeln, um die Herausforderungen dieser Rentenentwicklung zu bewältigen. Fragen Sie Ihren Agenten.  Er wird Sie gerne beraten!

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