Unser CO₂-Fußabdruck
Was ist der CO₂-Fußabdruck?

Der CO₂-Fußabdruck ist ein Indikator, der die Auswirkungen einer Tätigkeit – insbesondere der Produktion und des Konsums von Gütern und Dienstleistungen – auf die Umwelt messen soll, insbesondere die mit dieser Tätigkeit verbundenen Treibhausgasemissionen.
Zwar gibt es sechs Haupttreibhausgase, die alle in unterschiedlichem Maße zum globalen Klimawandel beitragen, doch wird der CO2-Fußabdruck in der Regel in Kohlendioxidäquivalenten (CO2e) ausgedrückt.
Um eine einheitliche Berechnung und einen Vergleich der Auswirkungen dieser Gase zu ermöglichen, hat der Weltklimarat (IPCC) dieses sogenannte CO₂-Äquivalenzsystem eingeführt.
Darüber hinaus gibt es verschiedene anerkannte Messprotokolle und -methoden, wie das GHG Protocol (Greenhouse Gas Protocol), die Norm ISO 14064-1 oder die von der ADEME (Agentur für Umwelt und Energie – Frankreich) eingeführte Bilan Carbone®.
Die drei Bereiche der CO₂-Bilanz
Der Berechnungsumfang des CO₂-Fußabdrucks wird gemeinhin als „Scope“ bezeichnet und ist in die folgenden drei Ebenen unterteilt:
- Scope 1: direkte Treibhausgasemissionen, also solche, die direkt aus der Tätigkeit selbst resultieren;
- Scope 2: indirekte Emissionen im Zusammenhang mit Energie, hauptsächlich Strom;
- Scope 3: die Gesamtheit aller indirekten Emissionen, die vor- (Lieferanten) und nachgelagert (Nutzung der Produkte) entstehen.
LALUX hat seine erste CO₂-Bilanz [NG1] im Jahr 2023 erstellt, sich jedoch für das Jahr 2025 für einen Wechsel der Methodik und des Dienstleisters entschieden. Dieser neue Ansatz stützt sich auf physikalische statt auf monetäre Werte, was eine bessere Datenqualität und eine zuverlässigere Messung der Emissionen gewährleistet.
Diese neue Bewertung schafft eine solide Grundlage, zunächst für die Emissionsbereiche 1 und 2. Parallel dazu hat LALUX mit der Erhebung der Daten begonnen, die für die Berechnung bestimmter indirekter Emissionen des Bereichs 3 erforderlich sind, und arbeitet aktiv an der Entwicklung einer Berechnungsmethodik für diesen Bereich.
Da sich LALUX jedoch der Komplexität und des Umfangs der Messung indirekter Emissionen bewusst ist, hat das Unternehmen beschlossen, die Scope-3-Daten schrittweise zu veröffentlichen, sobald die Berechnungsmethodik weiterentwickelt ist und die entsprechenden Informationen vorliegen.
Im Jahr 2025 waren die beiden größten Emissionsquellen für LALUX:
- An erster Stelle standen die Emissionen aus dem Stromverbrauch (1.129 tCO2e). Dieser Wert wird anhand eines Emissionsfaktors berechnet, der auf dem luxemburgischen Energiemix basiert und fossile Energien beinhaltet. Der Strom, den LALUX von seinem Energieversorger bezieht, ist jedoch als Strom aus erneuerbaren Quellen zertifiziert, wodurch technisch gesehen 0 tCO2e an Scope-2-Emissionen entstehen.
- An zweiter Stelle stehen die Emissionen aus stationären Verbrennungsprozessen (559 tCO2e). Diese Emissionen entstehen durch die Verbrennung von Gas und Diesel in der Heizungsanlage und im Notstromaggregat.

Ziel Reduzierung!
Auch wenn die Berechnung des CO₂-Fußabdrucks nicht verpflichtend ist, hält es LALUX für unerlässlich, diese Berechnung regelmäßig durchzuführen, um sich der eigenen Emissionen bewusst zu werden und deren Entwicklung zu beobachten.
Das Verständnis der Zusammensetzung dieser Emissionen ermöglicht es somit, einen sinnvollen, realistischen und maßgeschneiderten „Plan zur CO₂-Reduzierung“ zu erstellen.
Indem LALUX insbesondere in diesem Bereich Verantwortung übernimmt, leistet das Unternehmen einen Beitrag zu diesem gewaltigen Unterfangen, das eine schrittweise, aber echte Reduzierung unserer Treibhausgasemissionen auf europäischer und globaler Ebene erfordert.